Installation

Einfache und schnelle Konfiguration

Im Zusammenspiel mit der Universal Fernbedienung lassen sich Züblin-Produkte bequem via App konfigurieren. Sämtliche Werte und Melderfunktionen aller Melder können einfach und schnell via Smartphone oder Tablet angesteuert und den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

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Installations- und Bedienungsanleitungen

Die Installations- und Bedienungsanleitungen sind den einzelnen Produkten zugeordnet. Bitte beachten Sie auch die unten stehenden Hinweise sowie unser FAQ. 

Melder-Installation

Allgemeine Hinweise und Tipps

Beachten Sie bitte auch die den einzelnen Produkten zugeordenten Installationshinweise sowie die jeweiligen Bedienungsanleitung für detailliertere Informationen. Wenn Sie weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung.

Installation HF Melder

Die HF-Melder Technologie findet sich vor allem in Leuchten oder anderen Produkten, welche ohne auffällige Sensorelemente installiert werden sollen. Die Bewegungserfassung mittels HF-Technologie wird durch den Doppler Effekt erreicht. Sich im Erfassungsbereich bewegende Personen und Objekte verursachen eine veränderte Phasenverschiebung des reflektierten Funksignals. Das emittierte Funksignal wird nur pulsweise, mit einer Leistung von weniger als 1 mW ausgesandt. Damit ist dieses Signal über 1000 Mal kleiner als das Signal eines marktüblichen Mobiltelefons. Im Gegensatz zu Präsenz- und Bewegungsmeldern mit Passiv-Infrarot-Technologie erkennt der HF-Melder Personen am besten, wenn sich diese direkt auf den Melder zu oder vom Melder weg bewegen. Durch übliche Reflexionen von Wänden, Decken und Böden werden jedoch sämtliche Bewegungen in alle Richtungen sehr schnell registriert. Anders als bei Infrarot-Bewegungsmeldern können auch Bewegungen vom HF-Melder erkannt werden, welche sich nicht im direkten Sichtfeld des Melders befinden. Reduzieren Sie in solchen Fällen die Empfindlichkeit des Melders bis zu der gewünschten Reichweite.

Der HF-Melder ist dazu ausgelegt, eine optimale Erfassung aus dem Inneren einer Leuchte zu gewährleisten. Dafür müssen die ausgesendeten Signale das Leuchten-Gehäuse überwinden. Metallische Raumelemente absorbieren die Signale vollständig, während Stein diese je nach Dicke stark filtert. Andere Raumelemente aus Glas, Holz, Gips oder Kunststoffen können vom HF-Signal relativ einfach durchdringt werden. Deshalb können je nach Umgebung auch Bewegungen erfasst werden, welche hinter Raumteilern aus durchlässigen Materialien stattfinden. Reduzieren Sie aus diesem Grund die Empfindlichkeit soweit, dass nur noch gewünschte Bewegungen erfasst werden. Beachten Sie ebenfalls, dass ein HF-Melder auf sich bewegende metallische Objekte sensibler als auf andere Materialien reagiert. Sofern sich die Leuchte für den Einsatz im Aussenbereich eignet, achten Sie deshalb auf die richtige Positionierung des Melders gerade in Verkehrsnähe und reduzieren Sie die Empfindlichkeit. Auch können z. B. starker Regen oder Schnee bei zu hoher Empfindlichkeit unerwünschte Schaltungen auslösen. Der Bewegungsmelder muss aus diesem Grund von direkten Wettereinflüssen geschützt installiert werden.

Die Züblin HF-Melder lassen sich in ihrer Empfindlichkeit in grosser Bandbreite einstellen, um die ideale Bewegungserfassung sicherzustellen.

Wenn ein HF-Bewegungsmelder in einer Leuchte eingesetzt wird, achten Sie bitte darauf, dass der Lichteinfall auf den Dämmerungssensor durch die Leuchtenabdeckung zusätzlich gefiltert wird. Somit erhöht sich die minimale Beleuchtungsstärke als Einschaltschwelle des Melders je nach Abdeckung.

Installation Passiv-Infrarot (PIR) Melder

Präsenz- und Bewegungsmelder mit Passiv-Infrarot (PIR)-Technologie zählen heute zu den zuverlässigsten Meldertypen, sowohl in Bezug auf die Erkennung einer sich bewegenden Person wie auch auf Fehlschaltungen. Der PIR-Melder reagiert am empfindlichsten, wenn die Bewegung tangential zum Melder stattfindet. Typischerweise sind Reichweitenangaben auf diese Bewegungsart ausgelegt. Bei radialer Bewegung direkt auf den Melder zu oder vom Melder weg, resultiert eine technologisch bedingte Verminderung der Reichweite und Empfindlichkeit (bis ca. -50%), welche bei der Platzierung des Melders berücksichtigt werden muss.

  • Montieren Sie den Bewegungsmelder auf eine feste Wand oder Decke, um eine eigene Bewegung des Melders durch Wind, Erschütterung etc. zu vermeiden. Eine solche Bewegung des Melders hat die gleiche Wirkung wie eine Bewegung einer zu erfassenden Person im Überwachungsbereich.
  • Berücksichtigen Sie bei der Festlegung des Montageortes bzw. der Anbringungshöhe des Anstellwinkels der Sensorik (bei Aussenmontage) die Entfernungen zu anliegenden Strassen, Nachbargrundstücken, Bäumen und Sträuchern, um ungewollte Störeinflüsse zu vermeiden.
  • Jeder PIR-Bewegungsmelder reagiert auf die schnelle Veränderung der im Erfassungsbereich vorhandenen Wärmestrahlung. Auch können der Linse entlangfliessende Regentropfen unerwünschte Schaltungen auslösen. Deshalb sollte jeder Bewegungsmelder nach Möglichkeit vor Regen, Wind und direkter Sonneneinstrahlung geschützt installiert werden.
  • Achten Sie darauf, dass zwischen dem Bewegungsmelder und der geschalteten Beleuchtung genügend Abstand eingeplant wird. Aufgewärmte Leuchten im nahen Erfassungsbereich der Sensorien provozieren durch Wärmeveränderung nach dem Ausschalten ein erneutes Einschalten. Strahler und Leuchten mit grossem Lichtstrom, welche direkt auf den Bewegungsmelder gerichtet werden, können die Funktion des Dämmerungssensors beeinträchtigen.
  • Die Reichweite eines Melders lässt sich durch Drehen und Schwenken des Sensorkopfes (bei Aussen-Bewegungsmeldern) oder durch teilweise Abdeckung der Linse mit entsprechenden Abdeckfolien oder Linsenabdeckungen einschränken. Nutzen Sie die gleiche Möglichkeit, einzelne Teilbereiche eines fixen Erfassungsbereiches, falls gewünscht, auszublenden.
  • Werden mit dem Bewegungsmelder netzparallele Induktivitäten wie Relais, Leistungsschutzschalter, Leuchtstofflampen, LED Schaltnetzteile oder Transformatoren geschaltet, empfiehlt sich der Einsatz eines RC-Löschglieds parallel zum Verbraucher, um Spitzenströme während des Schaltvorganges zu vermeiden. Um die Betriebssicherheit und die Produktlebensdauer zu gewährleisten, empfehlen wir, maximal 3 bis 4 Melder in einer Gruppe parallel zu schalten. Sollen mehr Melder für den geplanten Erfassungsbereich notwendig sein, empfehlen wir den Einsatz der Melder in Master/Slave Konfiguration. Zu einem Züblin Master-Gerät können bis zu 10 Slave-Melder angeschlossen werden.
  • Die Züblin Bewegungs- und Präsenzmelder wurden für die Automatisierung von Beleuchtungen zur Erhöhung des Komforts und der Energieeffizienz entwickelt. Für die Verwendung mit Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sind diese nicht geeignet, da sie nicht auf entsprechende Richtlinien wie EN 50131 (ff.) ausgelegt sind.
  • Passiv-Infrarot (PIR)-Melder:
    Fehlerbehebung: Mehrere Faktoren können die korrekte Arbeitsweise eines Bewegungsmelders beeinträchtigen, wie z. B. Temperaturänderungen und Reflexionen im Detektionsbereich oder der Anschluss von ungeeigneten Lasten.